Themen dieses Kurses

  • Übersicht

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  • Herzlich willkommen!

    Was erwartet Sie in diesem Kurs?

    In diesem Selbstlernkurs lernen Sie, wie Sie Informationen zur Migrationsgeschichte Ihres Ort oder Ihrer Region recherchieren. Der Kurs ist entlang der wichtigsten Migrationsbewegungen des niedersächsischen Raums in der letzten 250 Jahre strukturiert. In den einzelnen Abschnitten nennen wir Ihnen beispielhaft Quellen, die Informationen zum Thema Migrationsgeschichte enthalten, sowie Recherchestrategien:

    Zudem nennen wir Ihnen Anlaufstellen für weitere Recherchen und geben Ihnen Literaturempfehlungen. Am Ende des Kurses finden Sie Kontaktmöglichkeiten für weitere Fragen. Darüber hinaus finden Sie zu jedem Thema ein kleines Quiz, mit dessen Hilfe Sie ihre Recherchekenntnisse erproben können.

    Wie funktioniert der Kurs?

    Sie können den Kurs sowohl Schritt für Schritt durcharbeiten, als auch einzelne Themen herausgreifen. Zudem können Sie auf fast alle Kursinhalte als Gast zugreifen. Um ein Quiz zu absolvieren oder die von Ihnen gelesenen Abschnitte zu markieren, müssen Sie sich mit einem Moodle-Account links unten unter "Einstellungen - Kursadministration" in den Kurs einschreiben. Wenn Sie keinen Moodle-Account haben, können Sie ganz einfach rechts oben unter "Login" einen erstellen.

    Wenn Sie zum ersten Mal beginnen, die Geschichte Ihres Ortes oder Ihrer Region zu erforschen, empfehlen wir Ihnen den allgemeinen Kurs "Wie kann ich die Geschichte meines Ortes oder meiner Region erforschen?".

    Viel Spaß!


  • Allgemeine Literatur zur Migrationsgeschichte

    Bade u.a., Enzyklopädie Migration in EuropaBevor Sie sich in die Migrationsgeschichte Ihres Ortes oder Ihrer Region vertiefen, lohnt sich ein Blick in die allgemeine Literatur zum Thema. Sie erhalten so einen Überblick auf die verschiedenen Aspekte der Migrationsgeschichte und können die Entwicklung vor Ort kontextualisieren.

    Abb.: Klaus J. Bade u. a. (Hg.), Enzyklopädie Migration in Europa. Vom 17. Jahrhundert bis zur Gegenwart, Paderborn u. a. 2007; GWLB, NW 7000 1413.

    Test: 1
  • Spezialliteratur zur Migrationsgeschichte Niedersachsens

    Bade, Oltmer, Zuwanderung und Integration in NiedersachsenAuch zur Migrationsgeschichte Niedersachsens gibt es empfehlenswerte Literatur, die zum Einstieg geeignet ist. Sie geben Ihnen einen guten Überblick über die einzelnen Migrationsbewegungen und enthalten oft auch Hinweise zu Ihrer Region. Außerdem findet man hier Hinweise auf einschlägige Originalquellen.

    Abb.: Klaus J. Bade/Jochen Oltmer (Hg.), Zuwanderung und Integration in Niedersachsen seit dem Zweiten Weltkrieg, Osnabrück 2002; GWLB, 2002/9823.

    Test: 1
  • Auswanderung im 19. und 20. Jahrhundert

    Witte, Kurze Schilderung der Vereinigten Staaten von Nord-AmerikaDie transatlantische Migration ist eine der bedeutendsten Bevölkerungsbewegung der letzten 250 Jahre und erlebte um 1900 ihren Höhepunkt. Sie erfasste auch das Territorium des heutigen Niedersachsens. Fast aus jedem Ort machten sich Menschen auf, um in der Neuen Welt ein besseres Leben zu suchen.

    In der GWLB finden sich zahlreiche Originalquellen - von Ratgebern für Auswanderungswillige über Erlebnisberichten bis zur kulturellen Produktion der neuen Heimat.

    Abb.: August Witte, Kurze Schilderung der Vereinigten Staaten von Nord-Amerika [...], Hannover 1833; GWLB, Gp 527.

    Test: 1
  • Arbeitsmigration vor 1933

    Beiträge zur Statistik des Herzogtums Braunschweig, H. 23, 1908Die sogenannten Gastarbeiter der Zeit nach dem Zweiten Weltkrieg sind nicht die erste Gruppe von Arbeitsmigranten die in den niedersächsischen Raum einwanderten. Schon in der Weimarer Republik, im Kaiserreich und früher kamen Menschen in diese Gegend, um in Gewerbe, Landwirtschaft und Industrie ein auskommen zu finden.

    Abb.: F. W. R. Zimmermann (Bearb.), Die Bevölkerung im Herzogtum Braunschweig nach der Muttersprache unter besonderer Berücksichtigung der fremdsprachigen Personen auf Grund der Ergebnisse der Volkszählung 1905, in: Beiträge zur Statistik des Herzogtums Braunschweig 1908, H. 23, S. 71-116; GWLB, IXB3 6,C.

    Test: 1
  • Displaced Persons

    Beispiele DP-LiteraturDisplaced Persons sind Zivilperson, die sich am Ende des Zweiten Weltkriegs bedingt durch die nationalsozialistische Gewaltherrschaft außerhalb ihres Heimatstaates aufhielten und nicht in der Lage waren, ohne Hilfe zurückzukehren oder sich in einem anderen Land neu anzusiedeln. Zu ihnen zählten Zwangsarbeiter, aber auch ehemalige Insassen von Konzentrationslagern oder sonstige Verschleppte. Für die meisten von ihnen war ein Leben in Deutschland keine Option.

    Auch in Niedersachsen fanden sich nach Kriegsende zahlreiche Menschen, die eine neue Heimat finden mussten.

    Abb.: Unser Weg in die Freiheit, 1947 (Titelblatt und Rückseite); GWLB, W-AG B 10.

    Test: 1
  • Vertriebene nach 1945

    Neue Heimat in NiedersachsenIn Folge der Niederlage im Zweiten Weltkrieg war ein Großteil der deutschen Bevölkerung Ostmittel-, Ost- und Südosteuropas gezwungen, ihre Heimat zu verlassen. Zahlreiche Angehörige dieser Gruppe ließen sich in Niedersachsen nieder.

    Die Lage dieser Menschen erregte große Aufmerksamkeit seitens der Öffentlichkeit und der Politik. Dementsprechend sind zahlreiche Originalquellen zu diesem Thema in der GWLB überliefert.

    Abb.: Sekretariat der Agrarsozialen Gesellschaft e.V., Göttingen (Hg.), Neue Heimat in Niedersachsen, Hannover 1956; GWLB, C 4481.

    Test: 1
  • Arbeitsmigration nach 1945

    Bericht über die Lage der Ausländer in NiedersachsenVon großer Bedeutung ist die Arbeitsmigration vor allem aus Süd- und Südosteuropa sowie der Türkei, die in den 1950er-Jahren begann. Sie prägte nachhaltig die niedersächsische Gesellschaft. Auch die Geschichte diese Menschen ist in der GWLB gut dokumentiert.

    Abb.: Niedersächsisches Sozialministerium (Hg.) Bericht über die Lage der Ausländer in Niedersachsen, Hannover 1981; GWLB, 4 Kap. 1479.

    Test: 1
  • Aussiedler und Spätaussiedler

    Spätaussiedler - eine Aufgabe für unsAuch nach den Vertreibungen, die unmittelbare Folge des Zweiten Weltkriegs waren, verließen Menschen mit deutschen Vorfahren die Länder Südost-, Ostmittel- und Osteuropas sowie Teile Asiens. Sie wurden Aussiedler bzw. - wenn sie ab 1993 in die Bundesrepublik einreisten - Spätaussiedler genannt. Die Integration dieser Bevölkerungsgruppe ist ein wichtiger Teil der Migrationsgeschichte Niedersachsens.

    Abb.: Deutsche Jugend des Ostens, Landesverband Niedersachsen e.V., Kreisgruppe Hannover-Stadt (Hg.), Spätaussiedler - eine Aufgabe für uns, Hannover [1972]; GWLB, 2 Kap. 2296.


    Test: 1
  • Migrationsbewegungen seit 1990

    Auf dem Marsch in die InstitutionenAuch die Migrationsbewegungen der letzten drei Jahrzehnte haben ihren Niederschlag in den Beständen der GWLB gefunden - sowohl in Form von Veröffentlichungen über diese Menschen als auch von ihnen selbst.

    Abb.: Anwar Hadeed (Hg.), "Auf dem Marsch in die Institutionen". Dokumentation der vierten landesweiten Konferenzder MigrantInnen und Flüchtlinge in Niedersachsen, Hannover 1998; GWLB, 2001/6847.

    Test: 1
  • Weitere Anlaufstellen

    Landesarchiv NiedersachsenWenn Sie sich mit der Migrationsgeschichte Ihres Ortes oder Ihrer Region befassen, gibt es neben der GWLB weitere Institutionen, die einschlägiges historisches Material überliefern. Hier finden Sie die wichtigsten von ihnen.

    Abb.: Landesarchiv Niedersachsen in Hannover (Foto: Wikimedia).

  • Noch Fragen?

    Wenn Sie noch Fragen zur Recherche, zu unseren Beständen und zu diesem Kurs haben, finden Sie hier Kontaktmöglichkeiten.