Datenschutzkonforme Tools für die Arbeit im Homeoffice

Hier möchten wir Ihnen einige Tools vorstellen, die Sie bei der Arbeit im Homeoffice unterstützen können. Dabei wird ein besonderer Schwerpunkt auf das Thema Datenschutz gelegt.


Vielfältig anwendbar

Nextcloud

Bei Nextcloud handelt es sich um eine Open Source Software, die das Arbeiten zu Hause wesentlich erleichtern kann. So bietet sie beispielsweise eine verschlüsselte Cloud für den Austausch von Dateien, Texten, Bildern, etc. Darüber hinaus werden gemeinsame Kalender und Chats zur Verfügung gestellt und es gibt Pads zum gemeinsamen, gleichzeitigen Arbeiten an Texten. Außerdem gibt es einen Kanban für die Arbeitsorganisation und Aufgabenverteilung.

(Quellen: https://nextcloud.com/, Zugriff: 16.04.2020)


 


Nextcloud Talk

Nextcloud Talk eignet sich für kleinere Videokonferenzen.

(Quelle: https://nextcloud.com/talk/, Zugriff: 16.04.2020)




Gemeinsam Texte verfassen

Etherpads

Mit Etherpads können mehrere Menschen an einem Text arbeiten, Protokolle führen oder Arbeitsergebnisse festhalten. Änderungen werden fast in Echtzeit dargestellt. Mithilfe von Farben kann man nachvollziehen, wer was geschrieben hat.

Um Texte zu formatieren, müssen diese allerdings aus dem Etherpad in ein anderes Programm kopiert werden.

(Quelle: https://digitalcourage.de/blog/2020/corona-homeoffice-tipps, Zugriff: 15.04.2020)

Es gibt einige offene Pads, z.B.:

https://pad.foebud.org

oder

https://pad.systemli.org/



Nextcloud Text

Wenn Sie eine Nextcloud betreiben, können Sie mit der App Nextcloud Text gemeinsam Texte bearbeiten und brauchen keine weitere Instanz.

Bei Nextcloud Text wird nicht farblich gekennzeichnet, wer etwas geschrieben hat.

(Quelle: https://apps.nextcloud.com/apps/text, Zugriff: 16.04.2020)



Videokonferenzen

Jitsi Meet

Dieses Tool eignet sich für Videokonferenzen mit maximal 10 – 15 Teilnehmenden. Momentan läuft es auf chromiumbasierten Browsern wie Chrome am besten. Ein Vorteil ist, dass die Konferenzen transportverschlüsselt sind. Es gibt viele öffentliche Instanzen, die man ohne Anmeldung nutzen kann. Dies sind einige Beispiele:

Man kann Jitsi Meet auch auf einem eigenen Server installieren.

Hier finden Sie die offizielle Installationsanleitung:

https://github.com/jitsi/jitsi-meet/blob/master/doc/quick-install.md

(Quellen: https://jitsi.org/jitsi-meet/, Zugriff: 15.04.2020,

https://digitalcourage.de/blog/2020/corona-homeoffice-tipps, Zugriff: 15.04.2020)




BigBlueButton

Bei BigBlueButton handelt es sich um ein browserbasiertes Tool für Videokonferenzen und virtuelle Klassenräume. Teilnehmende können Webcam, Bildschirm oder Mikrofon teilen oder einer Präsentation folgen. Es wird ein Browser benötigt, der den offenen Standard „WebRTC“ unterstützt.

Vorteilhaft ist, dass Gruppen mit sehr vielen Teilnehmenden möglich sind. Es gibt auch einige Zusatz-Tools, wie z.B. Handheben, Chat, Whiteboard oder Untergruppenräume. Es eignet sich besonders für das gegenseitige Zeigen von Dokumenten, Videos und Grafiken.

Konferenzen können auf Wunsch auch mit Zugangsbeschränkungen versehen werden. Die Konferenzleitenden legen dann vor Beginn die Rechte der Teilnehmenden fest.

(Quelle: https://bigbluebutton.org/, Zugriff: 16.04.2020)




Telefonkonferenzen

Mumble

Mit Mumble kann man Telefonkonferenzen mit mehreren Teilnehmenden abhalten. Es können sogar Großveranstaltungen durchgeführt werden. Die Programme sind frei verfügbar.

(Quelle: https://www.mumble.info/, Zugriff: 16.04.2020)





Chatten

Nuudel

Mit diesem Tool können datenschutzkonform Termine vereinbart oder Umfragen durchgeführt werden.

(Quelle: https://nuudel.digitalcourage.de/, Zugriff: 16.04.2020)




Signal

Dieses Tool ermöglicht das Versenden von Kurznachrichten und die Durchführung von Videotelefonaten.

(Quelle: https://signal.org/de/, Zugriff: 16.04.2020)